Lizenzmodell: Wann wird „klassisch“ zu teuer?

Auf der Liste der größten Ärgernisse von IT-Verantwortlichen belegen Lizenzierungs-Überraschungen einen der Spitzenplätze. Es ist eine unter Anwendungspartnern weit verbreitete Unsitte, Lizenzaudits aus dem Hut zu zaubern, um per Nachlizensierung an veralteter Technologie weiterzuverdienen – statt als Innovator neuen Mehrwert zu entwickeln. Begünstigt wird diese Methode durch die hoffnungslose Intransparenz vieler Lizenzmodelle. Darüber hinaus sind klassische Lizenzmodelle heutigen Anforderungen an Skalierbarkeit und Prozessinnovation oft nicht gewachsen: Der Kostenaufwand für zusätzliche CPUs, Storages und User übersteigt den Nutzen einer Erweiterung häufig genug deutlich.

Wie zukunftsfähig ist Ihre Lizenzstrategie? Machen Sie sich ein Bild:

  • Was lizenzieren Sie eigentlich? Viele Hersteller und Anwendungsanbieter bevorzugen die Lizenzierung nach Named User, Storage-Volumen und/oder Hardware-Einheiten. Passt das wirklich zu Ihren Business-Prozessen? Falls nicht: In neueren Generationen von Infrastrukturen und Applikationen setzen sich andere, flexiblere Modelle durch, die Ihr Geschäftsmodell und Ihre Wachstumspläne möglicherweise viel besser abbilden können.
Lizenmodelle und Kostenentwicklung im Vergleich

Lizenmodelle und Kostenentwicklung im Vergleich: Die drei typischen Modelle unterscheiden sich vor allem bei den Startkosten sowie in der folgenden Kostenentwicklung. Schlüsselfaktor ist das erwartete Wachstum.

  • Ist das Lizenzmodell Ihres Anbieters verständlich und verlässlich? Typische Konfliktfälle sind „Missverständnisse“ bei der Präsentation eines Lizenzsystems. So sind Benutzerlizenzen, die Sie vielleicht als Concurrent-User-Prinzip verstanden haben, plötzlich doch als Named User definiert, wie sich im Lizenz-Audit überraschend herausstellt. Genauso problematisch und kostspielig wird es, wenn Ihr Anbieter dank seiner Monopolstellung Lizenzmodelle nach Belieben verändern kann – und auch hier überraschenderweise meist zu Ihren Ungunsten.
  • Was ist für Ihr Business das Lizenzmodell der Zukunft? Falls User-basierte Lizensierung sich als ungeeignete Grundlage erwiesen hat, lassen Sie sich nicht vom Umdenken abhalten! In Subskriptions-Modellen richten sich die Lizenzkosten je nach Ansatz zum Beispiel auf den Aktivitätsgrad oder die Nutzungstiefe von Usern. Andere Modelle verzichten komplett auf den User-Faktor und bemessen die Kosten nur anhand der wirklich gebuchten Leistungsmerkmale der Zentralanwendung. Features werden hier modular angeboten, so dass Sie Ihr Szenario selbst wählen können. Auch die Subskription nach genutzten Storage-Ressourcen ist fair, solange die Skalierung (zum Beispiel in Cloud-Infrastrukturen) günstig ist und bedarfsgerecht variiert werden kann. In so einem Fall erfolgt das Lizenzmanagement nahezu aufwands- und risikofrei und bei wachsender Nutzung sinkt der prozentuale Anteil der Kosten. Besonders interessant ist das Modell der Function Based License, das wir mit der NE.Databridge-Plattform anbieten: Hier sind die Kosten völlig unabhängig von künftigen Infrastruktur- oder Useranzahlen und Sie können flexibel zwischen Subskriptions- und Kaufmodellen wählen.
  • Wie flexibel wollen Sie in Lizenzfragen bleiben? Wenn Ihre Geschäftsmodelle und Business-Prozesse sich permanent wandeln, dürfen Lizenz-basierte Systeme und Lösungen kein Vertrag für die Ewigkeit sein. Um diesen Grad an Freiheit zu gewinnen, muss die gesamte Infrastruktur auf den Prüfstand: Wie einfach ist es zum Beispiel, aktuelle Storage-Anbieter auszutauschen? Können Lizenzierungsmethoden variiert werden? Und wie schnell können bei Bedarf nicht nur Up- sondern auch Downgrades erfolgen?

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