Big Data oder Compliance? Big Data und Compliance!

Es war ein stilles, beschauliches Leben auf der kleinen, feinen, sauber abgegrenzten und professionell durchinnovierten Insel des klassischen Enterprise Content Managements. Hin und wieder sah man vom Strand aus seltsame Riesengebilde am Horizont vorüberziehen – die ersten, von wilden Gerüchten begleiteten Business Use Cases aus dem so exotischen wie fernen Big-Data-Universum. Und dann ...

... war das schöne Märchen bereits zu Ende. Denn plötzlich waren sie wirklich da: ECM- und EIM-Cases, deren Datenvolumen und Durchsatzanforderungen die schweren SQL-Schlachtschiffe der stolzen ECM-Flotte an die Grenzen ihrer Seetüchtigkeit brachten. Wie zum Beispiel die Gesetzgebung zur Kassenbelegarchivierung in Deutschland. Natürlich konnte man noch größere Kreuzer bauen und noch mehr davon – nur dass diese Art der Skalierung die Kunden teuer zu stehen kam. Aber es gab natürlich ein gutes Argument für das Beharren. Denn Big-Data-Technologien waren zwar um Längen schneller, leichter skalierbar und günstiger, nur leider war das Lebensmotto der ECM-Branche für sie ein Fremdwort: Compliance.

Noch heute hält sich in entlegenen Ecken der Branche das Gerücht, mit Big-Data-Technologien könne man keine revisionssicheren Prozesse abbilden. Wahr daran ist, dass die Analytics-Fokussierung des Big-Data-Segments einem Compliance-Denken im Weg steht – auch 99% der Daten ergeben eine korrekte Tendenz, nur eben keine juristisch belastbare Revisionssicherheit. Wahr ist aber auch, dass es längst Big-Data-EIM in voller Compliance gibt. Dazu brauchte es Pionierarbeit und eine neue Generation von Enterprise-Information-Plattformen – eben Systeme, die die kleine Insel ECM mit dem Horizont verbinden. Plattformen wie die NE.Databridge von nextevolution.

Und das ist erst der Anfang. Für eine wirklich große Geschichte.

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Big-Data-EIM: in neuer Dimension

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Bis vor wenigen Jahren war die Welt für die konventionellen ECM- und EIM-Anbieter noch in Ordnung: Auf der einen Seite ihre grundsoliden, hochleistungsfähigen und ultrapräzisen Dokumentmanagement-Plattformen und -Applikationen, auf der Gegenseite die Welt der Big-Data-Nerds – ein auf gigantische Datenvolumen orientiertes Experimentierfeld für Analytics-Anwendungen, schwer gehypt, aber unfähig zur Abbildung von Compliance-Prozessen. Big Data schien vom ECM- und EIM-Geschäft so weit entfernt wie das Kennedy Space Center von einer deutschen Speditionszentrale. Wie falsch diese Einschätzung bereits vor Jahren war, zeigt sich heute. Der Gesetzgeber und andere Institutionen nehmen wenig Rücksicht auf die permanente Datenexplosion, wenn sie Unternehmen und Organisationen mit neuen Verordnungen und Kontrollsystemen konfrontieren; der Wettbewerb wiederum erzwingt einen effizienten und intelligenten Umgang mit Daten und Dokumenten. EIM-Infrastrukturen, die mit Speicher- und Verarbeitungsabläufen im Big-Data-Bereich nicht umgehen können, finden immer häufiger keine Antwort mehr auf reale Szenarien und Herausforderungen – außer zu völlig unvertretbaren Kosten für Storage, Lizenzen und Integration.

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NE.Databridge: Grenzenlos integriert.

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Die heterogene IT-Welt ist Realität und wird es bleiben. Im Spannungsfeld vielfältiger Businessprozesse, Organisationseinheiten, Informationsquellen, Interessen und Ansprüche entwickeln sich zwangsläufig auch IT-Infrastrukturen und Anwendungslandschaften alles andere als einheitlich. Dass diese Welt mit klassischem schnittstellenorientierten Handeln nicht effizient beherrschbar ist, erleben viele Unternehmen im täglichen IT-Management, vor allem aber in komplexen Systemprozessen wie Integrationen, Migrationen und Archivierungen. Entwickler, Hersteller, Systemhäuser und IT-Abteilungen haben über Jahre Zeit und Geld aufgewendet, um den Kampf für das „Unifying“ von IT-Landschaften zu führen. Sie sind dabei von der Realität überholt worden: von der Dynamik technologischer Innovationen, von der inneren Logik der Unternehmensentwicklung, von neuen Prioritäten.

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Infoblatt Kassenbeleg- archivierung

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Die Vorgabe des Bundesministeriums der Finanzen ist eindeutig: die Unterlagen über alle Bargeschäfte sind „jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar“ aufzubewahren. Letzte Schonfristen laufen Ende 2016 aus. Damit ist klar: Alle Belege aus Kassensystemen müssen künftig an ein (meist zentral organisiertes) Enterprise Content Management übergeben werden, damit sämtliche kassengestützten Ereignisse aus den einzelnen Märkten im Archiv korrekt, vollständig und Compliance-fähig abgebildet werden. Das Problem: Wir sprechen über ein Belegaufkommen, das nicht selten über 50.000 Transaktionen pro Sekunde und über 2,5 Milliarden Datensätze pro Jahr ausmacht – und das ist beim Einsatz klassischer Datenbankkonzepte unterhalb des ECM-Systems nur mit völlig inakzeptablen Ausbaukosten lösbar. Die Integration von Big-Data-Technologien in die ECM-Strecke ist für den Handel die einzige Chance, in einem vertretbaren Kostenrahmen zu bleiben.

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