Enterprise Information Management: das Umdenken geht weiter

Der Weg des klassischen Enterprise Content Management zum modernen Enterprise Information Management begann mit einem Umdenken. Weg vom Dokument, hin zu Unternehmensinformationen jeden Typs. Weg vom Archivdenken, hin zu einem dynamischen Echtzeitsystem. Weg von der Konzentration auf relationale Datenbanktechnologien, hin zur Integration von NoSQL-Infrastrukturen.

Bei nextevolution haben wir von Anfang an einen Schritt mehr gemacht: weg von dem Irrglauben, in einem ECM- oder EIM-System wäre das Speichersystem die beständigste aller Komponenten. Sie ist es nicht, wie auch die jüngsten Entwicklungen im Storage-Markt belegen. In zukunftsgerichteten Systemen und Anwendungen wird sich der Kern einer EIM-Lösung deutlich verlagern: auf die Informationen selbst und den gesetzten Kontext, repräsentiert durch den Enterprise-Information-Katalog.

Wichtigster Antrieb für diese Entwicklung ist die Erkenntnis, dass in IT-Infrastrukturen die chronische Heterogenität von Systemen, Anwendungen und Prozessen nicht das zu beseitigende Übel, sondern der zu akzeptierende Normalzustand ist. Die resultierende Vielfalt wird sich künftig nur beherrschen lassen, wenn sie in einem unternehmensweit standardisierten Informationszugriff aufgelöst wird. Von dieser stabilen und intelligenten Basis aus kann der permanente Wandel in der Peripherie – ob bei Clientlösungen oder Speichersystemen – deutlich effizienter bewältigt werden als in den vielen Hardware-dominierten Szenarien der Gegenwart. Und erst diese Form von Zentralisierung sorgt dafür, dass Information-Lifecycle-Konzepte durchgreifend umgesetzt werden.

Es ist kein Zufall, dass unser Enterprise Information Platform NE.Databridge eine unabhängige Position in der Infrastruktur einnimmt und sich vom Wechsel anderer Systeme gezielt entkoppelt. Es ist EIM 2.0.

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Big-Data-EIM: in neuer Dimension

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Bis vor wenigen Jahren war die Welt für die konventionellen ECM- und EIM-Anbieter noch in Ordnung: Auf der einen Seite ihre grundsoliden, hochleistungsfähigen und ultrapräzisen Dokumentmanagement-Plattformen und -Applikationen, auf der Gegenseite die Welt der Big-Data-Nerds – ein auf gigantische Datenvolumen orientiertes Experimentierfeld für Analytics-Anwendungen, schwer gehypt, aber unfähig zur Abbildung von Compliance-Prozessen. Big Data schien vom ECM- und EIM-Geschäft so weit entfernt wie das Kennedy Space Center von einer deutschen Speditionszentrale. Wie falsch diese Einschätzung bereits vor Jahren war, zeigt sich heute. Der Gesetzgeber und andere Institutionen nehmen wenig Rücksicht auf die permanente Datenexplosion, wenn sie Unternehmen und Organisationen mit neuen Verordnungen und Kontrollsystemen konfrontieren; der Wettbewerb wiederum erzwingt einen effizienten und intelligenten Umgang mit Daten und Dokumenten. EIM-Infrastrukturen, die mit Speicher- und Verarbeitungsabläufen im Big-Data-Bereich nicht umgehen können, finden immer häufiger keine Antwort mehr auf reale Szenarien und Herausforderungen – außer zu völlig unvertretbaren Kosten für Storage, Lizenzen und Integration.

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NE.Databridge: Grenzenlos integriert.

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Die heterogene IT-Welt ist Realität und wird es bleiben. Im Spannungsfeld vielfältiger Businessprozesse, Organisationseinheiten, Informationsquellen, Interessen und Ansprüche entwickeln sich zwangsläufig auch IT-Infrastrukturen und Anwendungslandschaften alles andere als einheitlich. Dass diese Welt mit klassischem schnittstellenorientierten Handeln nicht effizient beherrschbar ist, erleben viele Unternehmen im täglichen IT-Management, vor allem aber in komplexen Systemprozessen wie Integrationen, Migrationen und Archivierungen. Entwickler, Hersteller, Systemhäuser und IT-Abteilungen haben über Jahre Zeit und Geld aufgewendet, um den Kampf für das „Unifying“ von IT-Landschaften zu führen. Sie sind dabei von der Realität überholt worden: von der Dynamik technologischer Innovationen, von der inneren Logik der Unternehmensentwicklung, von neuen Prioritäten.

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