Big-Data-EIM: Die NoSQL-Revolution wird compliant.

Wenn klassische ECM-Systeme plötzlich keine Lösung mehr sind, liegt das oft ganz einfach am zu bewältigenden Datenvolumen. Und das, obwohl die führenden ECM-Plattformen theoretisch auf nahezu jede Leistungsdimension skaliert werden können. Das Problem: Die Kosten für diese Art von Performance-Zuwachs sind schlichtweg nicht zu verantworten.

Am eigenen Leibe erfahren haben das in Deutschland viele mittlere und große Handelsunternehmen, als der Gesetzgeber sie mit der Forderung nach hundertprozentig revisionssicherer Archivierung von Kassenbelegen konfrontierte. Mit bis zu 2 Milliarden Transaktionen und 10 Terabyte Volumen pro Jahr hätten konventionelle ECM-Lösungen zwar noch keine Schwierigkeiten, die über 25 Milliarden Datensätze aber werden unweigerlich zum Killerkriterium für die klassische Technologie.

Willkommen in der Welt der Big-Data-Anwendungen, für die solche Kennzahlen eine leichte Übung sind. Diese haben allerdings traditionell ein ganz anderes Problem: Revisionssicherheit (Compliance) ist für das Big-Data-Segment wesensfern – die Verbindung von ECM und Big Data galt bis vor kurzem als die Quadratur des Kreises.

Mit der Enterprise-Information-Plattform NE.Databridge und ihrem integrierten Analytics-fähigen Monitoringtool NE.Insight haben wir auf Basis von OpenSource-Standards diese Lücke geschlossen. Das Resultat ist Big-Data-EIM ohne Kompromisse: ultraschnell, hochintelligent, extrem kostengünstig und zu 100% compliant.

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Big-Data-EIM: in neuer Dimension

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Bis vor wenigen Jahren war die Welt für die konventionellen ECM- und EIM-Anbieter noch in Ordnung: Auf der einen Seite ihre grundsoliden, hochleistungsfähigen und ultrapräzisen Dokumentmanagement-Plattformen und -Applikationen, auf der Gegenseite die Welt der Big-Data-Nerds – ein auf gigantische Datenvolumen orientiertes Experimentierfeld für Analytics-Anwendungen, schwer gehypt, aber unfähig zur Abbildung von Compliance-Prozessen. Big Data schien vom ECM- und EIM-Geschäft so weit entfernt wie das Kennedy Space Center von einer deutschen Speditionszentrale. Wie falsch diese Einschätzung bereits vor Jahren war, zeigt sich heute. Der Gesetzgeber und andere Institutionen nehmen wenig Rücksicht auf die permanente Datenexplosion, wenn sie Unternehmen und Organisationen mit neuen Verordnungen und Kontrollsystemen konfrontieren; der Wettbewerb wiederum erzwingt einen effizienten und intelligenten Umgang mit Daten und Dokumenten. EIM-Infrastrukturen, die mit Speicher- und Verarbeitungsabläufen im Big-Data-Bereich nicht umgehen können, finden immer häufiger keine Antwort mehr auf reale Szenarien und Herausforderungen – außer zu völlig unvertretbaren Kosten für Storage, Lizenzen und Integration.

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NE.Databridge: Grenzenlos integriert.

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Die heterogene IT-Welt ist Realität und wird es bleiben. Im Spannungsfeld vielfältiger Businessprozesse, Organisationseinheiten, Informationsquellen, Interessen und Ansprüche entwickeln sich zwangsläufig auch IT-Infrastrukturen und Anwendungslandschaften alles andere als einheitlich. Dass diese Welt mit klassischem schnittstellenorientierten Handeln nicht effizient beherrschbar ist, erleben viele Unternehmen im täglichen IT-Management, vor allem aber in komplexen Systemprozessen wie Integrationen, Migrationen und Archivierungen. Entwickler, Hersteller, Systemhäuser und IT-Abteilungen haben über Jahre Zeit und Geld aufgewendet, um den Kampf für das „Unifying“ von IT-Landschaften zu führen. Sie sind dabei von der Realität überholt worden: von der Dynamik technologischer Innovationen, von der inneren Logik der Unternehmensentwicklung, von neuen Prioritäten.

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Infoblatt Kassenbeleg- archivierung

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Die Vorgabe des Bundesministeriums der Finanzen ist eindeutig: die Unterlagen über alle Bargeschäfte sind „jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar“ aufzubewahren. Letzte Schonfristen laufen Ende 2016 aus. Damit ist klar: Alle Belege aus Kassensystemen müssen künftig an ein (meist zentral organisiertes) Enterprise Content Management übergeben werden, damit sämtliche kassengestützten Ereignisse aus den einzelnen Märkten im Archiv korrekt, vollständig und Compliance-fähig abgebildet werden. Das Problem: Wir sprechen über ein Belegaufkommen, das nicht selten über 50.000 Transaktionen pro Sekunde und über 2,5 Milliarden Datensätze pro Jahr ausmacht – und das ist beim Einsatz klassischer Datenbankkonzepte unterhalb des ECM-Systems nur mit völlig inakzeptablen Ausbaukosten lösbar. Die Integration von Big-Data-Technologien in die ECM-Strecke ist für den Handel die einzige Chance, in einem vertretbaren Kostenrahmen zu bleiben.

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+49 (40) 82 22 32-0
big-data@nextevolution.de

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